Sandis-Reise

22Juni
2014

Bald geht es los

Hallo:) das ist mein Australienblog für euch. 

Ich versuche den Blog regelmäßig zu schreiben um euch einerseits auf dem laufenden halten zu können und andererseits um anschließend eine schöne Erinnerung zu haben.

Die letzten Vorbereitungen laufen und schon in 3 Wochen kann es los gehn:)

 

27Juni
2014

vorbereitung

Wow, letztens wurde ich gefragt was ich gerne sehen möchte wenn ich in Australien bin.. ALLES natürlich :D wird aber kaum möglich sein..  Aber die unterirdische Stadt Coober pedy würde mich wirklich interessieren! Eine Stadt unter der Wüste, die entstand um der prallen Sonne und Hitze aus dem Weg gehen zu können... Wahnsinn!

Durch Zufall ist mir gestern Abend  ein Eintrag auf FB ins Auge gefallen von Nick. Nick war unser Tourguide als ich mit Meli durchs outback gereist bin. 

Also schrieb ich ihm eine Mail. Keine 2 Stunden später schon die Antwort. Er erinnert sich dunkel an unsere Tour und freut sich das ich zurück nach Australien komme. Wenn wir Hilfe und Rat brauchen möchte er helfen und wir sollen vorbei kommen um hallo zu sagen. Er lebt in....... Coober Pedy :) soo ein Zufall :) 

ich bin begeistert von seiner Gastfreundschaft und hoffe das er uns vll die Stadt zeigt und uns ein paar Insider Tipps gibt:)

 

unser erstes hostel in dem in dem wir die ersten 5 Nächte sind,(Sydney) hab ich schonmal gegoogelt.. Es sieht total runtergekommen und dreckig aus :D :D daraufhin hat mir alex erklärt.. Dass das normal ist für die Partner Hostels unserer Agentur.. Hihi ich bin gespannt 

die Vorfreude steigt :) wuuuuuuuuuhuuuuuuu

04Juli
2014

die letzte Woche..

So... Noch eine gute Woche. Jeden Tag verliere ich meine Gedanken ans Koffer packen, oder in diesem Fall ans Rucksack packen. Meine Lieblingskleidung muss ich nurnoch einmal waschen bevor sie dann im Gepäck landet.. Ein wirklich komisches Gefühl! Auch die Milch im Kühlschrank ist jetzt länger haltbar als mein Abreisetag.. 

Morgen feiern wir noch einen kleinen Abschied mit Freunden und so richtig freue ich mich darauf auch nicht.. 

Ja man kann sagen.. Jetzt wo es so richtig ernst wird.. Hab ich ein bisschen Schiss! Aber eigentlich weniger davor was in Australien passiert.. Sondern davor nicht mehr hier zu Hause zu sein. 

 

13Juli
2014

Tag des Abflugs

 Denise benutzt noch schnell vor dem Boarding eine Trombosespritze, ich sehe die Nadel und verzichte lieber. Wir steigen in den Flieger ein. Wir bemerken plötzlich, das WM Finale wird übertragen, erst 20 Minuten um, die nächsten Stunden sind verplant. :) der Pilot, (wahrscheinlich der Pilot) quatscht uns auf arabisch zu, wir lachen uns schlapp. Mehr als Kaugummi kauen ist das nicht.. 4:15 Uhr, nach deutscher Zeit. Wir sind schon längst da, stehen aber im stau, ,mit dem Flugzeug :D, wir fliegen eine Schleife nach der anderen..

Wir sitzen im zweiten Flieger, Denise schläft. Der Flieger sollte bereits vor einer Stunde los fliegen, jetzt rollts aber langsam. Ich lese meine Gästebucheintrage, mir kommen die tränen, Sascha, (der Freund meiner Schwester) gibt mir schöne Worte mit auf den Weg. Er kann sich keine bessere Tante für seine Tochter Elsa vorstellen. Ich schlage mein Buch zu und schaue in den Flugkörper, das Flugzeug ist voll mit männlichen Stewards. Ein lustig süßes zutrauliches Baby freut sich auf dem Arm eines Stewards während die Mama auf Toilette ist. Viele Passagiere, wie auch ich, freuen sich mit den beiden. Ich bin gerührt und vermisse meine süßen Kinder aus der Kita, - und Elsa! Ich höre Mumford and Sons und warte noch bis der Flieger abhebt. Anschließend Versuche ich 6 Stunden am Stück zu schlafen. Bin schließlich schon seit 25 stunden hell wach.

 

15Juli
2014

Die ersten 2 Wochen in Sydney (15.07.14 - 27.07.14)

 Das erste was wir von Sydney mitbekommen.. Es ist kalt. Trotzdem tut es nach dem 24 stündigen Flug gut, frische Luft zu atmen, auch wenn frisch relativ ist, wir sind schließlich in einer Großstadt. Unser schon ab Frankfurt Mitreisender (David) lernen wir erst auf dem Weg zum Hostel kennen. Er ist zwar nett aber nicht unbedingt auf unserer Wellenlänge, auch er hat kein größeres Interesse daran, mehr mit uns zu unternehmen. Also lassen wir das. Nils, unser holländischer Ansprechpartner für etliche Angelegenheiten, holt uns am Flughafen ab und erzählt uns ein paar wichtige Dinge. Unter anderem das unser Shuttle-Auto kaputt ist und wir mit dem Bus fahren müssen. Angekommen, dürfen wir mit ihm frühstücken und anschließend in unser Zimmer. 4 betten in einer dunklen Kammer mit kaltem Steinboden. Erst nach 2 tagen haben wir entdeckt das hinter einem der Betten auch ein Fenster ist, trotzdem bleibt es unbenutzt weil es kalt ist und wir uns auch nicht damit auseinandergesetzt haben wie es richtig aufgeht.

16Juli
2014

16.7.

Die zweite Nacht im Hostel, wir haben uns eingelebt und fühlen uns wohl. Die Rezeption ist nett und hilfsbereit, sie bringt uns Kaffee in der Nacht :D unseren Jetleg haben wir jetzt hoffentlich überwunden. Die Küche ist eklig, (wie erwartet) wir müssen alles zweimal abspülen, vor und nach dem Essen. :D Unser Zimmernachbar aus Schottland sieht gut aus, als er halb nackt eingeschlafen ist (während ich las), konnte ich nicht anders und knipste ein Foto :p nachdem er alleine eine Weinflasche leerte, schnarcht er jetzt - laut!

Nils aus Deutschland ist ebenfalls unser Mitbewohner in unserem Zimmer. Er hat die typische Surfer Frisur und ist kurz vor seiner Abreise nach Deutschland. Er erfüllt das Backpacker Klischee für mich perfekt. Abends gehen wir mit ihm in einen sogenannten "Club" und trinken unser Freigetränk. Nils ist bester Laune und obwohl er uns mitgenommen hat wendet er sich ständig ab und schafft es mit fast allen Menschen in Kontakt zu kommen. Das lernt man hier wohl schnell, wenn man alleine unterwegs ist. Auch ich habe schon in diesen 2 Wochen hier das Gefühl diesbezüglich offener zu werden. Die Leute beißen wirklich nicht wenn man sie anquatscht. Wir fühlen uns wohl im Hostel, nach einer Weile lernen wir viele Leute kennen (Franzosen, deutsche, engländer, und den Libanesen Nicholas aber zu ihm später mehr.) alle Leute hier kennen sich untereinander, man grüßt sich fragt was man gemacht hat oder noch vor hat, das Hostel ist groß und irgendwie eine Gemeinschaft. Wenn jemand neues ins Hostel kommt sitzt er in der Regel abends mit bei uns und wir trinken/quatschen. Nicholas, mein libanesischer neuer Kumpel, erzählt mir regelmäßig von seinen verschiedenen Frauen und wie sehr er die deutschen mag. Gleichzeitig wird deutlich das er sich für mich interessiert. Ich erzähle ihm aber immer das ich nur mit ihm befreundet sein will und das ist ok für ihn.

17Juli
2014

17.7.

 Wir sind heute durch den Park und an der Küste lang gelaufen bis zur Oper. Toller Ausblick, jeder zweite hier macht Sport. Wir haben eine Whale watching Tour gebucht und es war wundervoll, eine Gruppe Delfine begleitet uns über 10 Minuten lang unter dem Boot. Auf unserem Ausflug in die Blue Mountains waren wir mit einem lustigen Guide unterwegs. Er heißt Rod und spricht ein paar brocken Deutsch. In Bad Homburg hat er mal gewohnt und zu unserer Belustigung kennt er auch Licher Bier. Die Tour beginnt am frühen Morgen und das Wetter ist phantastisch! Wir fahren zu verschiedenen Outlooks und sind begeistert! Blue Mountains heißen die übrigens weil sie tatsächlich bläulich aussehen und das kommt von den Eukalyptusbäumen die dort überwiegend wachsen.

20Juli
2014

Sydney bei Nacht

2 mal bin ich nachts zum schönsten Punkt gelaufen, von dem man die Oper und die Harbour Bridge sehen kann. Durch den Park und weil man so viel läuft und es so spannend ist, spürt man die Kälte kaum :) viele Tiere trifft man unterwegs. Die Flughunde Hängen an den Bäumen und drehen ihre Runden.. Der Sternenhimmel ist traumhaft. Als ich dann vor dem Wasser stehe und direkt auf die Oper schauen kann fühle ich das Glück dieser Erde. Samstagnacht, keine Menschenseele zu sehen, nur die große leuchtende Stadt, die Oper, das Wasser, die Sterne und ich. Wahnsinn..

01August
2014

Unser Hostel

Cesar ist sehr busy und während dem Auto fahren nur am telefonieren.. Als wir angekommen sind, ( es ist weit oben auf dem Berg, weit weg von der Zivilisation), führt er uns rum und zeigt uns sein Hostel. Eigentlich hat es den Namen nicht verdient, es ist eher ein Camp und besteht aus 3 Wellblechhütten. In dem einen ist das Büro und der TV Room, und damit auch die einzige Hütte die wenn man Glück hat, beheizt ist. In der zweiten Hütte sind duschen und Toiletten Und die dritte Hütte teilt sich in viele winzige Zimmer die mit Betten vollgestopft wurden und die Küche. In unserem Zimmer ist die Heizung kaputt. Nachts sind es draußen um die 0 Grad, in unserem Zimmer auch, Wellblech schützt vor Kälte nicht. Wir kommen in unser 4 Bett Zimmer und haben kaum platz um uns zu drehen. Wir schaufeln uns einen Weg frei und platzieren unser Gepäck. Irgendwie witzig, die Kühe auf unserem Weg hierher, hatten so viel platz und uns Menschen zwängt man in 2Stock Betten in engsten Räumen. Eigentlich, kennt man diese Gegebenheiten nur andersrum. Zu allem übel erfahren wir, das man nur 3 mal die Woche für noch nichtmal 2 Stunden in die Stadt fahren kann, zum einkaufen und Wäsche waschen. Denise und ich sind geschockt, aber alle anderen Hostelbewohner sagen das sie genauso reagiert haben und man sich nach einer Woche daran gewöhnt und es einem anschließend gefällt. Da wir aber nachts zu Eiszapfen werden und auch auf der Arbeit nicht auftauen können, schmieden wir bereits Pläne, wie wir am schnellsten hier weg kommen, am liebsten zurück in das tolle Hostel in Sydney. Nach 4 tagen hat sich zum Glück ergeben, das wir in das zweite Hostel von Cesar ziehen können. Dieses ist in der Stadt, es gibt eine Waschmaschine und der nächste Supermarkt ist in 5 Minuten zu Fuß erreichbar:) Wir kommen in unser Zimmer, die Heizung läuft und es ist riesig. Wow, glücklicher kann man uns kaum machen:) Jetzt ist auch der monotone Job egal, wir bleiben erstmal hier. Unser Job... ist eigentlich witzig. Wir verpacken Chips Tüten. Am Anfang waren es Reiswaffelchips und jedem dem wir erzählten welche Arbeit wir machen, sagte ach ja ihr seid bei Potato Magic.. Irgendwie heißt die Firma wohl so und ich konnte nie verstehen wieso, schließlich verpacken wir Reiswaffeln und die, haben nichts mit Kartoffeln zutun. Naja heute an unserem 4. Arbeitstag haben wir dann endlich auch mal Kartoffelchips verpackt:) wir verdienen hier 15 Dollar pro Stunde, nicht unbedingt viel aber immerhin ein bisschen. Leider arbeiten wir auch an keinem Tag 8 stunden sondern immer nur weniger. Angeblich ändert sich das aber alles. Umso länger man hier ist, desto besser werden die Jobs. Cesar hat viele Kontakte zu vielen Menschen. Gestern haben wir geputzt, für 2 Stunden im Haus von seinen Freunden. Und kommendes Wochenende dürfen wir auf einem 50. Geburtstag Bier zapfen :D Wir sind gespannt.

01August
2014

Job in Sicht..

 So langsam, machen wir uns sorgen.. Alle anderen unserer Reisegruppe finden so langsam einen Job und verschwinden nach und nach ins weite Land. Jeden Tag sind wir auf Gumtree unterwegs, suchen Jobs, verschicken Bewerbungen und telefonieren ob es noch freie Plätze in Workinghostels gibt.. Die Zeit vergeht, sogar übers Ohr hauen wollte uns ein "Farmer" aber dann die erlösende Nachricht. Denise und ich wollen nach Bundaberg. Dort gibt es ein Hostel, welches uns Arbeit vermittelt. Also gehen wir nochmal ins Büro unserer Agentur und fragen ob alles vertrauenswürdig ist und wir unsere Reise dorthin buchen können. Klingt alles super sagt uns Aukje, sie hätte da aber noch einen Job in Griffith, heute morgen hat sie mit dem Farmer telefoniert, er sucht noch 2 Mädels die für ihn arbeiten, es kann sofort beginnen. Nach langem hin und her überlegen entscheiden wir uns also für die sichere Variante nach griffith zu gehen, weil wir dort immerhin sofort einen Job hätten und nicht noch auf einen warten müssten.. Es ist schon 16:00 Uhr und wir buchen unseren Zug für den nächsten Morgen.. Um halb 8 geht es los. Stundenlang fahren wir mit dem Zug durch den Busch. Langsam aber sicher wird die Erde endlich rot. Darauf habe ich mich soo sehr gefreut:) die Natur ist wundervoll. Wir sehen viele Rinder und Schafe auf den saftigen Wiesen grasen und in den Flüssen planschen. zu unserer Belustigung heißt der Ort in dem wir umsteigen müssen, Wagga Wagga :D Von dort aus geht es mit dem Bus weiter bis nach Griffith.. Die Stadt liegt übrigens Ungefähr 600 km westlich von Sydney, auf der Karte nur ein Katzensprung.. Als wir in griffith ankommen, hoffen wir einfach mal, abgeholt zu werden.. Der Busfahrer fragt uns schon ob Cesar uns abholt, weil der meistens die Backpacker abholt :D Und er hat uns zum Glück auch abgeholt.

07August
2014

Cesar

Es gibt viel zu hören über Cesar, der uns hier die Jobs vermittelt. Egal wen man fragt ob er Cesar mag oder nicht... Die Antwort ist NEIN :D Heute hat er uns vergessen von der Arbeit abholen zu lassen. 1 Stunde standen wir draußen in der Kälte und warteten. Auf seinem Handy war er leider nicht erreichbar und auf unsere SMS antwortete er auch nicht. Schade! Im Endeffekt sind wir dann mit dem Taxi gefahren und hoffen das wir das Fahrtgeld wiederbekommen. 2 Mädels aus England sitzen vor dem Hostel und können es auch kaum glauben, sie erzählen uns das es am Wochenende einen Security Typen gibt, der alle Bewohner des Hauses um 11 Uhr Abends auf ihre Zimmer schickt. Am letzten Wochenende war er wohl so unfreundlich, dass 11 Leute am Sonntag das Hostel verlassen haben. Klingt unglaublich aber irgendwie kann ich mir das hier gut vorstellen :D Cesar kennt viele Leute und ist bekannt dafür viele verschiedene Jobs zu vermitteln. Angeblich vermittelt er auch unmoralische "Jobs". Tim unser Mitbewohner erzählte uns, dass er einmal seine männlichen Bewohner fragte ob sie nicht Lust hätten mit der Frau eines Freundes von ihm zu schlafen, der Ehemann wünscht sich das und will natürlich dabei zusehen.. Ohhhhh Hilfe!!

08August
2014

good to know

Heute nach der Arbeit, fragte ich einen netten Kollegen, was man so machen kann in Griffith.. 

Viele Leute gehen im Winter am Wochenende Ski fahren, sagte er uns. Ungefähr 3 Stunden braucht man mit dem Auto. 

Naja das kommt für uns irgendwie nicht in Frage :D 

Aber man kann auf den Berg der Stadt fahren (dort wo auch das erste Hostel von uns war), ganz früh morgens wenn die Sonne aufgeht kann man von dort ganz viele Kängurus beobachten. 

Dann erzählte er uns noch das Griffith zu den reichsten Städten in der Umgebung gehört und die 5 reichsten Australier hier in der Nähe wohnen. 

Ein paar Kilometer weiter von unserer Fabrik ist die größte Chickenfarm Australiens, 1.000.000 Hühner werden hier pro Woche "verarbeitet". 

Als ich ihm dann noch erzähle, wie begeistert ich von dem Sternenhimmel hier draußen im Busch bin, erklärt er uns das wir nur 2 Stunden weiter ins Land fahren müssen um den schönsten Sternenhimmel sehen zu können. Der Horizont endet so früh, dass man mehr Himmel als Erde sehen kann. Man bekommt das Gefühl vom Himmel zugedeckt zu sein. 

10August
2014

50.

Es ist Samstag und Denise und ich dürfen auf einem Geburtstag Getränke ausschenken. Um 6 Uhr abends wollte uns jemand abholen um uns zur Location zu bringen. Eine Telefonnummer haben wir natürlich - nicht. Nach 30 Minuten warten rufen wir dann Cesar an um ihn zu Fragen. Kurz darauf hält endlich ein Auto und nimmt uns mit. Cesar hatte uns gesagt wir sollen uns schick machen aber wir wussten nicht das es so schick wird. Alle Frauen trugen teure Abendkleider und die Männer trugen passend dazu Anzug mit Krawatte oder Fliege. Ich fühlte mich etwas unwohl und war zugleich total aufgeregt. Das merkte der Mann des Geburtstagskindes schnell und bot uns einen Champagner an. Die Feier fand in der Location einer Weinery statt. Die Familie gehört wirklich zu den schönen und reichen, so scheint es jedenfalls. Trotzdem waren sie irgendwie locker drauf und witzig. Nach einer kleinen Einweisung wussten wir was wir zutun hatten. Die Location füllte sich schnell mit vielen weiteren schicken Kleidern. Da das Geburtstagskind in einem Ärztezentrum arbeitet, waren auch ein paar Ärzte unter uns. Denise und ich versuchten diese rein optisch heraus zu filtern und machten uns lustig:) Nach etwa 2 Stunden war bereits das Fassbier leer und wir mussten den Gästen erklären das es jetzt nurnoch light Dosenbier gibt. Einige tranken es, andere lehnten dankend ab und entschieden sich dafür Wein zu trinken. Um etwa 11 merkten wir das der Alkoholkonsum einfach nicht weniger wurde. Bei einigen wussten wir bereits welchen Wein wir nachschenken sollten. Manche Gäste baten uns das Weinglas komplett auf zu füllen damit sie nicht so schnell wiederkommen müssen. Die Entwicklung des abends gefiel uns. Bier, Wein, Prosecco, Champagner... Viele Lippen, Hemden und Hosen färbten sich mit Rotwein ein, weil kein Schritt mehr so kontrolliert war wie noch am Anfang des Abends. Da das Geburtstagskind wie eine Prinzessin aussah und niemand ihr die Show stehlen konnte, überraschte es uns umso mehr sie plötzlich barfuß mit einem Wischmob in der Hand auf der Tanzfläche zu finden. Wir konnten uns kaum halten vor lachen. Um etwa 1 Uhr war die Party zu Ende. Wir halfen noch zu Spülen und durften anschließend mit einem Taxi nach Hause fahren. Die Gastgeber bestellten etwa 5 maxi taxi's und es konnte los gehen. Als wir schon im Taxi saßen, wurde dieses mit 8 weiteren betrunkenen Australiern aufgefüllt. Die jüngeren Gäste wollten unbedingt noch in den einzigen Club der Stadt. Unsere Taxi fahrt war die lauteste die ich je erlebt habe. Die Jungs tanzten sangen und tobten. Der Taxi Fahrer konnte sein eigenes Wort nicht verstehen :D Als die Jungs aussteigen, entschied sich der Vater einer Familie die auch im Taxi war, spontan dafür auch noch mit in den Club zu gehen. Daraufhin tobten die Insassen noch mehr :D Als Denise und ich nach einer gefühlt ewigen Fahrt endlich zurück im Hostel waren schliefen wir anschließend erschöpft ein.

22August
2014

Abwechslung bitte

Nach 2 Wochen in Griffith entschieden sich ein paar andere, die wir in Sydney kennen gelernt haben, auch dazu nach Griffith zu kommen. So hatten wir ein wenig Abwechslung. Flo staubte sofort den am besten bezahlten Job ab und verdiente in kürzester Zeit ein kleines Vermögen. Der Job war dann aber auch zu Ende und so beschlossen wir aus Griffith zu fliehen, in der Hoffnung in der Stadt einen besseren Job zu bekommen. Also fuhren wir eine Woche später mit Bus und Zug nach Melbourne. Eine wunderschöne saubere Großstadt.

23August
2014

Melbourne

Unser Hostel glich optisch eher einem Hotel, es gefiel uns sehr, bis wir den Geruch im Flur und in unserem Zimmer bemerkten. Das war kaum aus zu halten. In einem Zimmer mit 8 betten mussten wir schlafen, auf engstem Raum und zu allem Übel konnte man unser kleines Fenster nur kippen. Unsere Kleidung nahm innerhalb von kürzester Zeit den Geruch des Zimmer an und so stanken auch wir. Wir versuchten also so wenig wie möglich im Zimmer zu sein. Im Aufenthaltsraum gab es Gitarren die man sich ausleihen konnte. So saßen dort oft ein paar Leute zusammen und klimperten den ganzen Tag. Am zweiten Tag in Melbourne trafen wir noch 2 andere Freunde, die wir in Sydney kennen gelernt haben. Wir liefen ein bisschen durch die Stadt und anschließend fuhren wir mit der Tram zum St. Kilda Beach. Dort kann man in der Dämmerung frei lebende Pinguine beobachten, die zum fischen an diesen schönen Platz kommen. Wenn man Melbourne besucht, lohnt es sich wirklich diesen kleinen Ausflug zu machen. Weil wir von unserem Hostel aus nur 15 Minuten bis dorthin laufen, haben wir uns die Pinguine auch nochmal angesehen :)

28August
2014

Job, Job, Job, Geld, Geld, Geld!

In einige Cafés, Bars und Bäckereien sind wir gelaufen um nach einem Job zu fragen. Leider erfolglos. Auch auf der Internetseite die hier alles anbietet (Gumtree) sah es nicht so rosig aus. Also entschieden wir uns nach einer Woche nochmal auf Gumtree auch gleichzeitig nach Farmjobs Ausschau zu halten. Keine 10 Minuten später ein verlockendes Angebot aus Mildura. Orange picking oder wine pruning. Wir fragten was man verdient und wann wir anfangen können. Bis zu 170$ pro Tag war ihre Antwort und wir sollen kommen sobald wir können, bevor die Plätze an andere vergeben werden. Also hatten wir jetzt eine Entscheidung zu treffen. Weiter in Melbourne suchen und viel Geld für ein Hostel ausgeben, oder für schlappe 50$ nach Mildura fahren und dort bis zu 170$ pro Tag verdienen.

01Sept
2014

Mildura

Am nächsten Morgen saßen wir also im Zug. Als wir abgeholt wurden war es bereits abends und noch total warm. Wir konnten noch einkaufen gehen und wurden danach ins Hostel gefahren. Doch ein Hostel war das nicht. Ein Haus im Wohngebiet. Es sah toll aus und wir freuten uns. Auch die Leute im Haus sind nett. Denise und ich machten zuvor aus das wir dort bleiben so lange das Geld von der Arbeit stimmt, egal ob wir das Hostel oder die Leute blöd finden. Jetzt war es umgekehrt. Restlos alle hier im Haus (wir sind momentan 30) sind hier um ihr Second Year visa zu bekommen. Sie erzählen uns das sie froh sind wenn sie am Ende der Woche mit ihrem Verdienst überhaupt ihre Miete abdecken können. 2 Mädels haben letzte Woche an ihren ersten beiden Arbeitstagen nur jeweils 18$ verdient. Also... 1$ pro stunde. Wir sind geschockt. Obwohl wir per Email und telefonisch deutlich klar gemacht haben das wir Geld verdienen wollen und nicht für unser zweites Jahr hier sind.. Haben sie uns hierher geholt. Im übrigen Stand in der Gumtree Anzeige das wir hier die Garantie haben jeden Tag arbeiten zu können. Für heute (es ist Montag) waren wir für orange picking eingetragen und sind um 7 aufgestanden. Um 8 sollten wir abgeholt werden. Um 9 aber, war immernoch niemand da. Kurz darauf wurde uns gesagt, wir können wegen dem Regen nicht arbeiten. Das ist uns jetzt aber auch egal bei einem $ Dollar pro stunde, bleibe ich eigentlich auch lieber zu Hause. Schnell merkten wir das viele Backpacker nach kürzester Zeit wieder abgereist waren. Leider hatten wir im Voraus schon 2 Wochen Miete bezahlen müssen und einen zusätzlich vergleichsweise hohen Deposit. Wir erklärten dem Hostelbesitzer Don unsere Situation und er sagte uns wir bekommen unser Deposit wieder wenn wir ein Rückreiseticket buchen. Irgendwie blieb uns nichts anderes übrig und wir fuhren am nächsten Tag zurück nach Melbourne. Leider aber ohne unser Deposit und somit haben wir in 4 Tagen ein großes minus Geschäft gemacht. Uns folgten mit dem gleichen minus Geschäft noch 5 andere Backpacker nach Melbourne. Wenn man auf Youtube Don's Backpacker, Mildura eingibt.. Sieht man zusammengeschnittene Videos aus den australischen Nachrichten. Darin geht es um die große Abzocke die er dort betreibt.

04Sept
2014

Melbourne again, job!!

Also waren wir ganz froh als wir dann wieder in Melbourne waren. In den nächsten Tagen also schnappten wir uns unsere Lebensläufe und klapperten etliche Restaurants und Bars ab. Endlich hatten wir Erfolg und freuten uns riesig als wir einen Termin in einer echt coolen Location zum Probearbeiten als Food-runner/Bedienung bekamen. Denise hatte Glück und freute sich riesig, sie hat den Job bekommen und durfte gleich am nächsten Tag arbeiten gehen. Mir allerdings fehlte die Erfahrung und irgendwie habe ich mich während dem Probearbeiten auch recht unwohl gefühlt.. :D aber eine Erfahrung war es wert! Nach einer Woche hatte ich ein weiteres Probearbeiten als Kitchenhand in einer spanischen Tapas Bar. Ein weiterer französischer Backpacker arbeitete mich ein. Es war meeega stressig und wirklich nicht einfach die ganzen Spülberge zu bewältigen. Immer wieder musste ich das saubere Geschirr an den vielen Mitarbeitern vorbei balancieren ohne auf dem super rutschigen Fußboden auszurutschen, um die Küchenutensilien dann an ihre vorhergesehenen oft unerreichbare Plätze zu hiefen. (Hiefen? Ist das Umgangssprache oder gibts das Wort wirklich?) Ein knochenjob mit viel Körperkontakt zu ausschließlich männlichem Personal, dem man unmöglich ausweichen kann. Als die Stoßzeit kurzzeitig vorbei war und ich nichts mehr zu Spülen hatte, fragte ich den Franzosen was ich als nächstes tun kann. Dieser fragte nach einem ahnungslosen Blick unseren Chef, der meine Frage mit Garnelen beantwortete.

17Sept
2014

Garnelen

Ich musste schlucken. Also holte der Franzose dessen Name ich vergessen habe die riesige Schale mit den riesigen Garnelen und fragte mich ob ich weiß, was zutun ist. Ich verneinte seine Frage und er zeigte mir wie man diese abschreckend tot aussehenden dinger puhlt. An diesem Punkt möchte ich kurz bemerken das ich Vegetarierin bin und aus dem selbigen Grund auch keine Schalentiere esse. Nachdem er mir zweimal gezeigt hat wie man diese also puhlt, war ich an der Reihe. So stand ich nun also vor der Schüssel und jede einzelne Garnele schaute mich mit ihren riesigen toten Augen an. Ich versuchte Körperkontakt zu ihnen auf zu bauen. Dies gelang mir anfangs recht schwer. Nachdem ich sie erst nur mit dem Finger antippte ekelte ich mich und musste meinen Blick von ihnen abwenden. Der Franzose bemerkte meine Situation und munterte mich dazu auf dem Chef zu sagen das ich diese Arbeit nicht machen möchte. Aber irgendwie wollte ich das an meinem Probearbeitstag auch nicht. Glücklicherweise kam der Franzose auf die brilliante Idee mir Gummi Handschuhe anzubieten. Meine Rettung, dachte ich und dankte ihm. Augen zu und durch! Ich nahm also die erste Riesengarnele, kniff beide Augen zu und trennte ihren Kopf von ihrem Körper, anschließend versuchte ich die hartnäckige Schale von dem essbaren rosa Fleisch zu entfernen. Der schwierigste Teil folgt. Jetzt muss man das Stück "Fleisch" in die linke Hand nehmen und aufpassen das es aufgrund seiner glitschigkeit nicht aus der Hand rutscht. Entlang des ganzen Körpers verläuft der Darm des Tieres, den man versuchen muss zu fassen, um ihn dann aus dem Körper heraus zu ziehen. Wenn einem dies gelingt, spürt man in der anderen Hand wie sich der lange Darm entlang der Handinnenseite schlängelt. ->igitt!! Nach den ersten 6 bis 7 Garnelen traf immer noch nicht die erhoffte Routine ein und meine Hände zitterten. Als die Schüssel fast leer war, schaute mir der Franzose über die Schulter und bemerkte das ich die Abfälle der Garnelen alle zusammengewürfelt hatte.( Köpfe, Schalen, Därme) er erklärte mir das die Köpfe aber noch weiter verwertet werden und ich sie vom Rest trennen muss. Also wühlte ich anschließend weitere 10 Minuten im Eimer der Kadaver herum um die scheinbar kostbaren Köpfe mit ihren großen Augen vom Rest zu trennen. Diese Herausforderung begleitete mich gedanklich noch viele Tage. Nach getaner Arbeit, war ich froh wieder weiter Spülen zu dürfen.

19Sept
2014

Grrrrrrrr

So, jetzt hatten Denise und ich zwar beide einen Job, doch die Ferien standen vor der Tür und wir wurden erstmal garnicht gebraucht. Und auch anschließend wurden wir, bereits auf der Arbeit angekommen, wieder nach Hause geschickt weil zu wenig los ist. Und auch nach den Ferien, werden wir für nur etwa 20 Stunden pro Woche gebraucht, bis die Saison dann gegen Weihnachten erst so richtig startet. Trotzdem war es wünschenswert, auf Abruf bereit zum arbeiten zu sein. Um die Zeit zu nutzen, in der wir sowieso nicht arbeiten müssten, buchten wir eine 3 tägige Great Ocean Road Tour.

23Sept
2014

Great Ocean Road

Früh morgens holte uns, unser Reisebus ab in dem schon unsere Mitreisenden saßen. Nach einer etwas längeren Busfahrt ging es als erstes also zum "Surf Beach" an dem wir keine Surfer finden konnten.. Trotzdem war der Strandabschnitt sehr schön aber nicht weiter spektakulär. Noch dazu war das Wetter ungemütlich nebelig und nass. Weil die Musik unseres Tour Guides aber scheinbar passend auf das Wetter abgestimmt war, wirkte die Stimmung irgendwie melancholisch und gefiel mir immer besser :) Als wir mit dem Bus bei den 12 Aposteln ankamen regnete es stark und wir machten uns sorgen den Rest des Tages wegen Nässe zu frieren. Als wir dann aber gut ausgerüstet mit Regenjacken vor den gigantischen interessant gefärbten Felsen standen, waren alle Sorgen vergessen. Dadurch das man nicht direkt zum Wasser gelangt und die Felsen nur von oben beobachten kann, bleibt diese tolle Naturkulisse sauber und natürlich. Wahrscheinlich spielt es keine große Rolle, bei welchem Wetter man die 12 Apostel sieht, ich kann mir nicht vorstellen das sie irgendwie noch eindrucksvoller werden könnten. Anschließend fuhren wir zu weiteren Stops von denen man die Felsen beobachten konnte und weil diese nicht wie die berühmten 12 Apostel von Touristen überlaufen waren, konnte man sie noch mehr genießen. Ebenso faszinierend war unser kleiner leider viel zu kurzer Spaziergang durch den Regenwald, in dem sich zu viele Reisegruppen gleichzeitig befanden. Mit dem Bus hielten wir auf dem Parkplatz eines zunächst ganz normal aussehenden Waldes. Doch nach nur ein paar Schritten wurde man verschluckt, in eine Art Märchenwelt, der die verschiedensten grüntöne zu bieten hatte. Ich wusste garnicht wohin ich überall schauen sollte, zusätzlich dieser ganz andere Duft begleitet von einer ebenfalls ganz anderen Geräuschkulisse. Einige Baumwurzeln wuchsen höher als wir selbst groß sind und auch die verschnörkelte Art, wie sie wucherten war ein total neues Bild. Im Gegenzug wirken die Wälder aus Deutschland die ich bisher kannte irgendwie aufgeräumt und fast kahl. Des weiteren Stand an unserem ersten Tag auf dem Plan, freilebende Koalas zu sehen. Diese aßen in 2 Bäumen und schliefen. Unter ihnen etliche Touristen mit ihren Fotoapparaten. Irgendwie haben sie mir leid getan, denn fast niemand nimmt dort Rücksicht, in dem er versucht sich ruhig und leise zu verhalten. Am gleichen Ort konnte man auch die kleinen bunten, für Australien typischen, Vögel füttern. Es dauerte nicht lang, da hatte man ein oder sogar 2 von ihnen auf der Hand oder der Schulter sitzen. Gegen Abend sind wir dann in die nächste Stadt die den witzigem Namen Warrnambol trägt, gefahren um dort zu Abend zu essen. Anschließend kamen wir in einem Hostel an von dem ich total begeistert war. Der Besitzer war ein älterer humorvoller Mann. Es gab einen riesigen Aufenthaltsraum der wie ein kuscheliges Wohnzimmer eingerichtet war und mich im Nachhinein an das Spiel "die sims" erinnerte. Dort konnten wir also entspannt den Abend ausklingen lassen. Auch die Küche, die wir am nächsten Morgen vorfanden, war ganz anders als in einem üblichen Hostel. Sie war sehr klein und aus Holzmöbeln. Tassen, Teller und besteck, erinnerten an Kaffee und Kuchen bei Oma und Opa. Schnell merkten wir, der zweite Tag begann gleich viel entspannter als der erste, den ich als sehr hektisch empfand. Unser erster Punkt war nur ein kleines Stück mit dem Bus entfernt. Wir fuhren zum Strand, an dem man zur Saisonzeit Wale beobachten kann. Wir fragten also unseren Tourguide ob die Chance besteht einen Wal zu sehen. Er verneinte die Frage, das sei eher unwahrscheinlich, aber der Strand ist trotzdem schön. Das war er wirklich! Wie auch schon die anderen, naturbelassen und dieser wirkte mehrere Kilometer weit. Auf dem Aussichtspunkt trafen wir eine Familie. Der Opa hielt sein Fernglas vor den Augen und es dauerte keine 2 Minuten bis wir sehen konnten, wo sich ein Wal aufhielt. Unser Tourguide der wahrscheinlich zum x-ten mal diese Tour machte, freute sich wie ein kleiner Junge und sagte, wir bleiben länger, er schließt nur kurz unseren Bus ab. Als er wieder kam sah er einen zweiten Wal im großen Ozean, eine Wal Mama mit ihrem Baby. Der Opa der Familie erzählte uns das die beiden sich hier morgens oft aufhalten. Fast eine Stunde durften wir den tollen Anblick dieser Ozeanriesen bestaunen, bis wir dann weiter fuhren. Als nächstes ging es in den Tower Hill National park. Ein Vulkangebiet und somit ebenfalls sehr beeindruckend. Ich fühlte mich wie in einer anderen Zeit. Nur die Dinosaurier fehlten noch. Wahnsinnige Natur, durch die viele Wallabys hüpften. Auch eine Horde Emus trafen wir und diese erinnern mit ihrem Aussehen wirklich an die Zeit der Dinosaurier. Nach dem zweiten tollen Punkt an unserem zweiten Tag folgte der dritte. Die Grampians. Eine dreistündige Wanderung durch die tollen Gesteinsformationen erforderten unsere letzte Kraft des Tages. Mit dem Blick von ganz oben in die tolle Natur wurden wir belohnt. Und auch den kleinen Ort in dem wir anschließend übernachtet haben, konnten wir von einem Outlook aus sehen. Im Tal angekommen, waren zu unserer Überraschung eine Herde Kängurus auf der Wiese gegenüber unserer Ferienwohnung. Gemütlich ließen diese genau wir wie unseren Abend dort ausklingen. Am nächsten und letzten Morgen stand nicht mehr viel auf unserem Plan. Nach dem Frühstück machten wir uns auf zu weiteren Outlooks auf denen wir einen tollen Ausblick auf die Grampians hatten. Auch zu den McKencie Falls sind wir gelaufen. Ein schöner Wasserfall, doch leider haben wir ihn von der wahrscheinlich schlechtesten Position aus gesehen und jeder andere Aussichtspunkt hätte den eigentlich gigantischen Wasserfall besser aussehen lassen. Leider aber hatten wir keine Zeit mehr um nochmal zu einem anderen Punkt zu wandern. Pünktlich um 12 waren wir also zurück zum lunch, im Dorf. Anschließend fuhren wir mit dem Bus zurück nach Melbourne.

01Oktober
2014

Tanunda

Zurück in Melbourne überlegten und überlegten wir und schauten uns weiter nach Jobs um. Sogar zurück nach Griffith wollten wir gehen, doch dann kam eine Antwort auf eine von uns gesendete Email. Das Hostel in Tanunda, in dem auch unsere liebste Freundin Alex, die ich hiermit herzlichst grüße, lange zeit verbracht hat, schreibt dass sie noch Leute brauchen und sich freuen wenn wir kommen. Gesagt, getan! Wenigstens konnten wir uns bei dieser Adresse sicher sein das alles klappt und wir schnell an unser benötigtes Geld kommen.